Suche nach Alben, um Vinyl-Preise zu vergleichen
Vergleichen Sie zuverlässige Anbieter und finden Sie die günstigste Option. Sehen Sie unten die aktuellen Preise.
Elisabeth Harnik präsentiert mit "Someone will remember Us" ein faszinierendes Album, das die Grenzen zwischen freien Jazz, Avantgarde, Krautrock und experimenteller Musik verschwimmen lässt. Die österreichische Pianistin und Komponistin, bekannt für ihre innovativen Ansätze, bietet hier eine Sammlung von Stücken, die zwischen 2007 und 2021 entstanden sind. Jedes Werk erzählt eine eigene Geschichte, zusammengehalten durch Harniks unverwechselbare musikalische Sprache.
Das Album beginnt mit "For B. Oulot" (2014) und "Passim" (2007), die sowohl als Ensemble- als auch als Kammermusikstücke für weibliche Stimme und Streichertrio arrangiert sind. Diese Stücke zeigen Harniks Fähigkeit, komplexe harmonische Strukturen mit zarter Melodik zu verbinden. "Of all stars the most beautiful" (2018) für Klavier ist ein Solo-Stück, das die technische Virtuosität und die lyrische Tiefe der Komponistin unterstreicht.
"Grafting II" (2013) und "Someone will remember us" (2020) für Ensemble erweitern das Spektrum mit dichten, rhythmisch anspruchsvollen Kompositionen, die an die experimentellen Traditionen des Krautrocks erinnern. Das Album schließt mit "Bein im Sprung" (2021), einem mehrschichtigen Werk für Bass-Solo, vier weibliche Stimmen, Streicher und Kontrabass, das die Vielfalt und Tiefe von Harniks kompositorischem Schaffen demonstriert.
Mit einer Gesamtspielzeit von 69 Minuten ist "Someone will remember Us" ein Album, das sowohl Neugierige als auch Kenner der experimentellen Musikwelt in seinen Bann ziehen wird. Elisabeth Harnik beweist einmal mehr, dass sie eine der vielseitigsten und innovativsten Stimmen der zeitgenössischen Musikszene ist.